Im Jumpsuit gefesselt


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Ich habe dich ins Restaurant bestellt, die einzige Bedingung: “Ziehe deine roten High-Heels an”.
Natürlich bist du folgsam und kommst mit den hohen Plateaus, die eigentlich ein bisschen zu nuttig sind.
Doch ich wusste, du würdest sie mit einer weiten Hose kaschieren.

Wir stoßen auf das Wochenende an. Nach ein, zwei Gläsern, wird Madame etwas enthemmter, hibbeliger - und ja - auch geiler.
Ein Sachverhalt den ich gerne zu meinem Vorteil ausnutze.
Aus Aufregung, Scham, Angst, Wut, Erotik, Dominanz, Charme wird der Cocktail gemacht, der dich erröten lässt.
Natürlich wusste ich, dass du dich im Verlauf des Abends frisch machen würdest.
Statt den Lippenstift zu fassen, greifst du ungläubig in die Fesseln, die normalerweise an deinen Beinen befestigt sind.
Du bist in dem Modus für Spielchen dieser Art und schiebst dein Bein auf die Toilette, legest dir die breiten Lederfesseln an.
Das man das Klappern der Karabiner beim Gehen hören würde, störte dich jetzt nicht.
Dein Lachen und zuspitzen deines Mundes in Kombination mit dem Bambi-Blick verraten mir, dass auch Du den Abend genießen kannst. “..strecke die Beine aus” Deine schönen High-Heels stehen nun zwischen meinen Beinen.
Ich verbinde die Karabiner. Deine Beine sind nun zusammengepresst, keine Chance diese entspannt auseinander zu nehmen.
Ich weiß fortan dominiere ich deine Gedanken - und nicht nur weiteren Gläsern geschuldet, wirst du zunehmend hippeliger.
Es ist der schmale Grad zwischen Wut (“Du Arsch lass mich los”) und Geilheit (“Fick mich hier auf dem Tisch vor all den Leuten, ich will jeden Stoß vom Kopf bis in die Zehenspitzen spüren").
Das sind deine Gedanken als ich mit meinem Bein an deinem streichle.
Dein Gekicher wird peinlich, das sage ich dir und ziehe deine Hand auf meine Tischseite, fixiere sie.
Du bist nun ein aller Öffentlichkeit gefesset, bewegungslos.
Ich lese deine Gedanken und habe Spaß daran, zu sehen wie du versuchst von mir einen Kuss zu ergattern.
Doch ich bleibe entspannt angelehnt und genieße deinen Kampf, genervtes Stöhnen hilft nicht.
Dann bezahle ich, löse die Beinfesseln, helfe dir in den Mantel und begleite dich nach draußen.
Alleine würdest du es vermutlich nicht schaffen! Draußen angekommen darfst du mich beschimpfen.
Das lässt du dir nicht zweimal sagen, ein Wortgefüge prasselt in mein Ohr, deine Arme umgreifen mich.
Meine Lust findet ihr Ziel.
Ich stoße gegen die Beschimpfungen.
Bald übertönt das Aufeinanderklatschen unserer Körper und deine Lust alles.



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