Zärtliches Spiel mit dem Keuschling


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Hände streichelten über seinen Körper, fuhren die Konturen nach. Er spürte die sanfte Haut auf seiner, ihre Wärme. Sehen konnte er sie natürlich nicht, denn die Augenbinde saß perfekt auf seinem Sichtfeld. Anfassen konnte er sie auch nicht, denn seine Hände waren auf dem Rücken gefesselt. Das war ihm im Übrigen ganz recht so, denn es machte einem attraktiven Körper. Waren die Hände über dem Kopf gefesselt, sah man leider immer etwas schmächtig aus. Diese Gedankenspiele wischte er schnell beiseite, als ihre Hände wieder sanft über die Innenseite seiner Oberschenkel streichelten. Er hätte laut aufstöhnen können als er ihren warmen Atem auf seiner Brust fühlte, scheinbar war auch sie recht verzückt von seinem gefesselten Anblick.
Vergnügt erkundete sie auch den Keuschheitsgürtel den er trug, welcher weder aus Plastik noch Metall war, sondern weichem Silikon. Ein reizendes Material, denn es ließ sich herrlich noch bearbeiten. Süße Qualen konnte man damit so schön bereiten. Ihre Hände drückten ihn gegen die Wand, sein Mund öffnete sich leicht. Er war lüstern, das sah sie. Er spürte wie sanfte Finger durch seine Haare fuhren, ihr Atem auf seinem Gesicht. Er sehnte sich nach einem Kuss, ihren weichen Lippen und ihrer leidenschaftlichen Art. Stattdessen spürte er ihr Knie zwischen seinen Beinen; nicht brutal, sondern ganz zärtlich. Ihr Bein schlang sich um das seine und nun bekam er doch noch sanfte Küsse, allerdings nur am Hals. Er genoss diese Liebkosungen und war doch ganz der ihre, er war schon unterworfen, obwohl er noch stand. Unsanft drehte sie ihn um, sodass sein Gesicht nun gegen die Wand drückte und ihre scharfen Fingernägel fuhren über sein Gesäß. „Du hast so einen süßen Arsch,“ sagte sie neckisch und schlug mit einem Paddel darauf. Er war nicht masochistisch, keineswegs, aber diese Geste machte ihn an. Sie fragte ihn wie viel Schläge er wohl für sie ertragen würde. Er wollte zunächst antworten, dass zehn wohl machbar wären, aber entschied sich für zwanzig. Sie war es wert. Und ihre Schläge waren auch nicht schlimm. Zwar schlug sie hart zu, aber zwischendurch drückte sie sich immer wieder an ihn und ließ ihre Fingernägel über seinen Körper gleiten und nestelte verspielt an seinem Keuschheitsgürtel.
Nach dem zwanzigsten Schlag drehte sie ihn um, ganz sanft. Sie streifte die Augenbinde ab und seine Augen brauchten etwas um sich an das Licht zu gewöhnen. Ihre Augen fixierten die seinen. Und was für Augen. In dieses Paar Smokey Eyes konnte man einfach nur eintauchen. Er bemerkte erst jetzt das Lächeln welches ihre Mundwinkel umspielte. Sie trat ganz nah vor ihn, den Blick immer noch fest auf ihn gerichtet. Ihre Hände ruhten auf seinen Schultern und drückten ihn sanft, aber bestimmend auf die Knie. Sein Gesicht fand sich einmal auf einer Höhe wieder, die ihm durchaus gefiel: Er blickte auf ein halbtransparentes Höschen was von einem verführerischen breiten Strumpfhalter umrahmt wurde. Die Strümpfe saßen hoch und waren sicher mit den Strapsen verbunden. Es gefiel ihm sehr. Auch sie grinste, was er aber nicht sehen konnte. „Gefällt es dir?“ Er konnte kaum in Worte fassen wie sehr es ihm gefiel. Sie ließ sich auf einen Stuhl hinter ihr fallen. „Was fange ich bloß mit dir an Süßer,“ seufzte sie lakonisch, während ihr High Heel langsam zwischen seinen Beinen und seinem Käfig entlang fuhr. Etwas transparente Flüssigkeit zeichnete sich auf ihrem glänzenden Schuh ab. Sie lächelte zufrieden, während er beschämt zu Boden blickte. Er leckte es ohne Befehl von ihr auf und es geschah irgendwie ganz natürlich, dass er nun ihre Schuhe küsste. Sie drehte ihren Schuh nach Belieben und sah ihm dabei zufrieden zu, seine Hingabe war etwas Besonderes. Und seine Zunge war eigentlich eine Verschwendung für die Schuhe, das wusste sie nur zu gut. Er war sexuell durchaus zu gebrauchen. So hingebungsvoll er mit seiner Zunge über die Schuhe küsste, so gut war seine Zunge auch an allen anderen Körperstellen. Sie rückte etwas näher zu ihm, sodass er auch langsam beginnen konnte ihre Beine entlang zu küssen. Dazu stellte sie jeweils eines ihrer in zartes Nylon gehüllten Beine auf seiner Schulter ab. Es war irgendwie einfach fair es ihm zu erlauben. Die Strümpfe waren ein Geschenk von ihm und auch für sie ein neues Gefühl. Fetischisten hatten zumeist einen guten Geschmack und die Marke Cervin wusste wirklich außerordentlich reizvolle Modelle herzustellen. Er küsste gerade die Naht entlang als sie abrupt aufstand, sich vor ihm umdrehte und sich umdrehte. Lasziv streifte sie ein Höschen ein wenig ab, nur ein wenig. Er blickte mit einer Mischung aus Erregung und Anbetung auf ihre göttlich geformtes Gesäß. Für ihn war alles an ihr göttlich, auch ihre Problemzonen, die sie ihm noch nie verraten hatte. Mit einer fordernden Handbewegung drückte sie sein Gesicht in ihren Po und obwohl er etwas Probleme mit dem atmen hatte, zeigte seine Zunge die erwartete Fertigkeit. Sie stöhnte schon leicht auf, auch sie war nun merklich erregt. Sie biss sich auf die Unterlippe und stieß ihn unerwartet um, sodass er nun auf dem Boden lag. Sie setzte sich auf ihn und fuhr mit ihren Fingernägeln über seinen Oberkörper. Rote Kratzspuren zeichneten sich auf seiner Brust ab. Die Raubkatze schnurrte: „Was fange ich nur mit dir an!?“
Sie beugte sich vorn über. Hätte er den Keuschheitsgürtel nicht getragen, wäre er in der Lage gewesen zu spüren, dass auch sie heiß auf ihn war. Er wäre vor Stolz wahrscheinlich geplatzt, aber Keuschheitsgürtel erlauben leider keine Konjunktive. Deshalb wusste er nicht wie erregt sie war als sie mit einer Hand an seinen Hals griff und mit der anderen seinen Mund zu hielt. Ihm war der Atem kurzzeitig genommen und seine nun ohnehin weit aufgerissenen Augen wurden noch größer als sie langsam über seinen Keuschheitsgürtel glitt. Vor und zurück bewegte sich ihre Hüfte, doch ihre Hände bewegten sich nicht. Er wurde etwas panisch, aber sie bedeutete ihm ihr zu vertrauen. Und er tat es, bei ihr konnte er sich ganz fallen lassen ohne Angst, auch wenn ihm gerade etwas schummrig wurde. Kurz bevor er dachte ohnmächtig zu werden – ob es nun an Sauerstoffmangel lag oder an seiner mittlerweile schier unendlichen Erregung wusste er nicht – ließ sie die Hand von seinem Mund und beugte sich tief über ihn um ihn zu küssen, während ihre zweite Hand immer noch fest um seinen Hals lag. Irgendwo neben sich stolperte ihre freie Hand über einen Magic Wand, welcher wie gerufen kam. „Zufälle gibt’s“, säuselte sie übertrieben spielerisch und blickte voller Vorfreude auf den sanft vibrierenden Stab. „Ich glaube das wird ein für mich schmerzhafter Zufall,“ erwiderte er grinsend noch bevor, sehr zu ihrer Erheiterung, sein Gesicht von Lächeln zu lüsternen Schmerzen wechselten, als sie den Magic Wand zwischen ihnen beiden positionierte. Für einen außenstehenden muss es ein bizarres Schauspiel gewesen sein, gerade zu obskur. Ihr Gesichtsausdruck war offen erregt und genießerisch, wohingegen sein Gesichtsausdruck eine unangenehme, aber erfüllende Erregung spiegelte. So ähnlich und doch unterschiedlich waren ihre beiden Situationen. Sie genoss die sanften Bewegungen des Magic Wand und wurde wie üblich in ihrem Zustand hoher Erregung überaus leidenschaftlich. Er spürte ihre sanften Lippen und ihre geschickte Zunge über seine Brust küssen. Und auch den süßen Schmerz den ihr sanfter Biss in seine Brustwarzen verursachte war göttlich. Als sie kam hatte sie gerade seinen Hals geküsst, was er zwar genossen hatte, aber nun biss sie recht fest zu als der Orgasmus sie schüttelte. Sie verweilte noch kurz auf ihm um sich zu erholen bevor sie aufstand.
Zufrieden betrachtete sie ihr Werk: Er sah recht geschafft aus, aber glücklich. Sie half ihm sich aufzurichten, sodass er wieder vor ihr kniete. Fürsorglich fragte sie ihn: „Wie geht’s deinen Armen?“ Er versicherte, dass er noch Gefühl darin hatte, nichts kribbelte und alles bestens sei. Sie nickte erfreut und gönnte sich noch ein Schluss von dem Wasser, dass sie trank. Erst jetzt bemerkte sie seinen sehnsüchtigen Blick. Gut, seine Sehnsucht war wirklich schwer zu deuten, denn sie wanderte offensichtlich von ihren High Heels zum Wasser, von da aus auf „das Bild“, dass ihre Strapse um rahmten, dann über ihre Nylons wieder zu ihrem Wasser. Er war offensichtlich durstig und äußerst geil. Welches Bedürfnis sollte man denn zuerst stillen? Sie trat hinter ihn und packte seinen Kopf zärtlich, trank einen Schluck und ließ es dann ganz sanft in seinen Mund tropfen. Eine Geste voller Dominanz und doch Zärtlichkeit. Sie lächelte ihn von oben herab an als sie den Mund wieder schloss. Sie wiederholte das Spiel nochmal vor ihm kniend und war etwas überrumpelt als er ihr die letzten Tropfen von ihren Lippen ableckte. Er war etwas kühn gewesen, aber sie ließ ihn gewähren. Sie bestrafte nicht, und vor allem nicht hart. Dafür liebte er sie, denn sie wusste genau welche Dominanz er brauchte. Sie bestrafte auf eine süffisante, sinnliche und intelligente Art und Weise.
Sie drückte ihn doch nochmal zu Boden und glitt wie eine Stripperin an einer Poledance-Stange an ihm herab, bis ihr Gesicht genau vor seinem Keuschheitsgürtel war. Schon allein der warme Atem den er durch den Käfig fühlen konnte, machte ihn wahnsinnig. Aber als sie dann zärtlich über das Silikon leckte war es um ihn geschehen. Er war sich sicher, er würde wahnsinnig werden. „Es sieht ziemlich eng darin aus Süßer,“ sagte sie lachend als sein Penis bereits überdeutlich und schmerzhaft die Grenzen des Gefängnisses erreichte. Nun hatte sie plötzlich den ganzen Käfig im Mund und ergötzte sich daran wie er sich in seinen Fesseln wandte. Er hätte betteln und flehen können, aber das – und das fanden sie beide – stand ihm nicht. Also trieb sie ihr süßes Spiel weiter bis schließlich der Schlüssel zu seinem Gefängnis vor seinen Augen auftauchte. Er befand sich zwischen ihren Lippen und sie übergab ihm selbigen in der selben verspielten Art wie Teenager auf romantisch, aber zumeist wenig ästhetische Weise den Versuch unternehmen Lebensmittel mit ihrer Liebsten zu teilen. Als der Schlüssel schließlich zwischen seinen Lippen ruhte, tätschelte sie seine Wange verspielt und verwies darauf, dass er den Schlüssel besser nicht verschlucken sollte. Das würde ihm schon nicht passieren dachte er noch, als sie abermals den Keuschheitsgürtel in ihren Mund nahm und er vor Erregung kurz den Mund zum Stöhnen öffnete. Der Schlüssel fand sich nun schon im Inneren seines Mundes wieder und ruhte auf seiner Zunge. Er musste ganz eindeutig vorsichtiger sein, nicht dass er ihn doch noch versehentlich verschluckte.
Sie war wohl doch in Gönnerlaune heute. Auch wenn sie angesichts seiner misslichen Lage – der mittlerweile permanent gegen den Käfig drückenden Halberektion und seinem Versuch den Schlüssel nicht zu verschlucken – fast gar nicht mehr mit Lachen aufhören konnte und dabei auch noch wusste, dass es ihn umso mehr erregte, hatte sie doch irgendwie Mitleid. Sie mochte ihn ja sehr. Und so durfte er den Schlüssel schließlich aus dem nur begrenzt sicheren Versteck seiner Mundhöhle entfernen und sie steckte ihn ins Schloss. Kurz kam ihr noch eine Cuckolding-Fantasie in den Sinn, bei welcher sie sich jetzt genau anders entscheiden würde und sich von einem stattlichen Typen nehmen lassen würde, aber sie wischte den Gedanken vorerst beiseite. Sesam öffnete sich und noch bevor er sich über die ungewohnt freie sowie widerstandsfreie Erektion hätte freuen können, hatte sie seine Hoden bereits sehr fest angepackt. Er verstand die Geste und den Blick von ihr bestens: Sie war der Boss und hatte weiterhin die Zügel fest in der Hand. Wobei Zügel hierfür vielleicht nicht der adäquate Ausdruck war. Mit ganz langsamen Handbewegungen verhalf sie ihm zu voller Größe. Ihm entging nicht, dass sie dazu nur Daumen und Zeigefinger gebrauchte. Eigentlich fand er sich ja recht gut gebaut in dieser Körperpartie, aber sie wusste, dass diese leichte Erniedrigung ihn wahrscheinlich binnen Sekunden bis kurz vor den Orgasmus bringen würde. Sie legte sich neben ihm, sein Gesicht ganz knapp über dem seinigen.
„Wie sehr willst du kommen?“ Das war erneut eine Frage die sich schwerlich in Worten beantworten ließ, die Superlative dafür waren einfach nicht ausdrucksstark genug. Während seine Worte eher ein Stammeln waren, reichte ihr doch sein Blick als Antwort genug. Er sprach nur mit den Augen wirklich gut, darin lag seine Gefühlswelt, die er in Worten nicht fassen konnte. Sie legte zärtlich ihren Zeigefinger auf seine Lippen und er schwieg. Sah er da richtig? Senkten sich ihre Lippen ganz langsam auf seinen Mund. Nur Millimeter vor der Berührung, er hatte schon die Augen geschlossen, durchfuhr ihn plötzlich ein Schmerz. Sie hatte abermals den Druck auf seinen Hoden verschärft und blickte ihn sichtlich amüsiert an. Er konnte nicht so genau deuten woher ihr Blick rührte. War sie belustigt, weil er tatsächlich einen Kuss zu bekommen erhofft hatte? Oder war sie doch auf ihre ganz eigene Art sadistisch veranlagt und genoss es ihn zu quälen? Er hatte keinen blassen Schimmer, sein Kopf fühlte sich insgesamt recht leer an. Aber es war nicht die geistige Leere der meisten seiner Zeitgenossen, sondern eher ein befreiter Schwebezustand. Ihre Hände waren zart und massierten ihn sanft. Er würde in Sekunden kommen, er war sich sicher. Und schon wieder näherten sich ihre Lippen ihm an. Er näherte sich ebenso und abermals, kurz bevor sie sich trafen, drückte sie diesmal seinen Kopf auf den Boden zurück. Sie funkelte ihn an wie eine Raubkatze. Sein Mund stand noch leicht offen und so ließ sich das Kätzchen wenigstens dazu hinab etwas Speichel in seinen Mund tropfen zu lassen.
Sein Oberkörper zuckte und krampfte bereits ein wenig als er sich dem Orgasmus näherte. Und sie blickte ihn erwartungsvoll an. Doch da war noch etwas anderes in dem Blick was er nicht deuten konnte. Er würde gleich kommen, gleich war es soweit. Die Hand die ihn eben noch so zärtlich verwöhnt hatte, schoss auf einmal nach oben kehrte mit einem harten Schlag auf seine Eichel in seine Welt zurück. „Als ob,“ sagte sie nur, küsste ihn zärtlich auf die Wange und ließ ihn mit seiner Erektion zurück.



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